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Chronik Teil 4
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Chronik Teil 4

Neubeginn nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand erst ab 1949 wieder ein Schützenfest statt. Ein Jahr später konnte die Gesellschaft Jägerlust das fünfzigjährige Bestehen feiern. 31 Mitglieder, davon zehn mit dem Goldkranz stellten sich dem Fotografen. Eine Festschrift hiervon ist nicht erhalten. Die Gründer der Gesellschaft hatten inzwischen das Pensionsalter erreicht. Die zweite Generation war nun gefordert. Heinrich Adams, Peter Klömpges und Heinrich Schiffer waren die Motoren der Gesellschaft. Das Vereinslokal war immer noch an der gleichen Stelle geblieben. Es erhielt nun den Namen "Haus Necklenbroich"; auch die Wirtsfamilie in der dritten Generation erhielt einen neuen Namen, als Elisabeth Schumacher Ernst Grögor heiratete. Zu den Vereinszwecken gehört seit Anbeginn auch das Vogelschießen. Hinzu kam später auch das Ausschießen eines Kompaniekönigs. Als erster Kompaniekönig ist Heinrich Adams aus dem Jahr 1949 überliefert. Sein Sohn Willi errang als nächster diese Würde 1950. Die Namen aller Kompaniekönige sind seit Heinrich Adams bekannt. Seit 1968 wird nach dem Pfänderschießen der Kompaniekönig durch einen Schuss auf die Königsplatte ermittelt.

Auch das Tonnenrennen rund um den Delmes Weiher lebte wieder auf, bis es nach einigen Jahren zum Erliegen kam. Der Weiher besteht nicht mehr. Die Straßenverhältnisse lassen auch kein Renen mehr zu. Was früher nur zum Spaß an der Freude war, wurde später auf dem Sportplatz an der Kanzlei und danach auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz zusammen mit der Kompanie "Hermann Löns" veranstaltet, wobei der Erlös für einen caritativen Zweck bereitgestellt wird.

In den 60er Jahren starben die letzten Gründungsmitglieder hochbetagt: 1963 Josef Erren, 1965 Stephan Bender (85 Jahre alt), Cornelius Hüsges (87 Jahre alt). Ebenfalls in den 60er Jahren wurde jährlich das Sommerfest bei Heinrich Schiffer auf dem Necklenbroich gefeiert. Heinrich Schiffer war jahrelang 1. Vorsitzender und Major der Gesellschaft; 1965 gab er den Vorsitz ab. Willi Zanders wurde für 20 Jahre sein Nachfolger. Seit 1968 nimmt die Gesellschaft Jägerlust regelmäßig auch an den Schießwettbewerben der Bruderschaft teil, wobei die Mitglieder sowohl als Mannschaften als auch als Einzelschützen antreten. 1975 feierte die Gesellschaft ihr 75jähriges Bestehen. Eine kleine Festschrift mit einigen Originalfotos berichtet von diesem Ereignis.

1988 stellte die Jägerlust nach 66 Jahren erstmals wieder einen Schützenkönig: Hans-Georg Bodewig, damals Erster Schriftführer der Gesellschaft. Als Jobbisch Bäcker ist er in der dritten Generation der Familie Mitglied der Gesellschaft. Sein Großvater Johann Gobbers war in den 30er Jahren Vorsitzender bzw. Präsident der Jägerlust. Johann Gobbers jun. starb in Kriegsgefangenschaft. Nach 88 Jahren musste sich die Gesellschaft ein neues Domizil suchen, da ihr traditionsreiches Vereinslokal, das schon seit Jahren von Pächtern bewirtschaftet wurde, von der Familie Grögor verkauft wurde. Das neue Domizil ist Gasthof Burchartz, das auf der Necklenbroicher Straße / Ecke Kanzlei an der früheren Gastwirtschaft Hartz, vormals Neuhausen genannt steht.

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